Topaz Zhou
Newbie
Topaz Zhou ist 20 Jahre alt und lebt gemeinsam mit seinen Geschwistern noch immer in einer kleinen, heruntergekommenen Wohnung, in der ständig zu wenig Platz, zu wenig Geld und zu viele Probleme existieren. Als mittleres Kind ging er in seiner Familie schon immer irgendwie unter. Während sein älterer Bruder versucht, alles zusammenzuhalten, und die Jüngeren zumindest noch Hoffnung haben, wirkt Topaz oft wie das wandelnde Chaos der Familie. Einen festen Job hat er nicht. Tatsächlich hält er kaum irgendwo länger als ein paar Wochen durch, bevor sein Temperament ihm erneut alles ruiniert. Streit, Aggressionen und impulsive Entscheidungen gehören inzwischen genauso zu ihm wie die ständigen enttäuschten Blicke seines Umfelds. „Ich schwör, ich versuch’s ja wirklich. Aber irgendwann reicht ein Blick und plötzlich rastet irgendwas in mir komplett aus. Vielleicht bin ich einfach kaputt oder so. Wär zumindest ’ne Erklärung dafür, warum ich alles anfasse und es am Ende trotzdem nur schlimmer mache.“ Wie seine Geschwister ist auch Topaz ein Mutant. Seine Fähigkeit erlaubt es ihm, mehrere physische Versionen seiner selbst zu erschaffen, die eigenständig handeln, sprechen und kämpfen können. Doch wirklich hilfreich war seine Mutation bisher selten. Die Duplikate entstehen oft durch starke Emotionen wie Wut oder Stress und geraten schnell außer Kontrolle. Dazu kommt, dass Topaz die Erinnerungen und Schmerzen seiner Klone nach ihrer Auflösung selbst erlebt, was ihn mental zunehmend erschöpft. „Das Schlimmste daran? Die denken alle genauso wie ich. Drei von mir gleichzeitig sind ehrlich gesagt schon für mich selbst zu viel.“ Obwohl er nach außen laut, aggressiv und provozierend wirkt, steckt hinter all dem jemand, der verzweifelt versucht, endlich gebraucht zu werden und seiner Familie irgendwie ein besseres Leben zu ermöglichen, selbst wenn er kaum noch daran glaubt, dass er dazu wirklich fähig ist.



Partyyyy! Am 16. Februar wird es so richtig krachen! Allerdings in einer weniger wortwörtlichen Art und Weise wie beim Ball Drop an Silvester. Trotz der Unruhen und sich häufenden Demonstrationen von und gegen Mutanten entscheiden sich die Vorsitzenden von New York das alljährliche Mardi Gras dennoch zu feiern. Entlang der William Street findet eine große Parade statt mit allem, was man sich bei einem bunten Umzug vorstellen kann. Bereits am Nachmittag startet die große Fete in dem gewaltigen Haus mit der Nummer 150. Insbesondere die High Society tummelt sich dort, um das Spektakel auf der Straße zu beobachten.



