Azer Bayat
chaotic mess
Chaos mit System, so könnte man Azer's Umfeld beschreiben. Denn wenngleich sich sonst niemand darin zurechtfindet, weiß der gebürtige Türke haargenau wo er was finden kann. Sehr zum Bedauern seines derzeitigen Chefs, der sich hinter seiner eigenen Theke nicht mehr zurechtfindet. Eigentlich ist es auch nicht wirklich sein Traum, jeden Abend hinter einer Bartheke zu stehen... Aber man tut, was man eben tun muss, um über die Runden zu kommen.
Als Mutant ist das Leben ohnehin nicht immer besonders einfach. Durchaus gibt es Anfeindungen oder zumindest eine gewisse Skepsis, die ihnen entgegen tritt. Kennt er bereits sein ganzes Leben lang, denn seine Familie wanderte in die USA ein, als er gerade eingeschult wurde. Fremdes Land, fremde Sprache, fremde Kultur... Er sprach damals kein einziges Wort englisch und wurde lange wie ein Außenseiter behandelt - der urplötzliche Unfalltod seiner Eltern machte das Ganze nur schlimmer. Damals war Azer noch zu jung und viele Jahre fühlte er sich einfach nur verlassen... Das Leben im Waisenhaus war kein schönes, erträglich machte es nur die Freundschaft zu "Kiya", aus der mit den Jahren noch so viel mehr wurde. Die beiden waren partner in crime, nicht nur im übertragenen Sinne, nein, sie zogen tatsächlich ein paar krumme Dinge ab. Diebstähle, kleine Betrügereien, illegale Autorennen... die Liste könnte durchaus noch etwas länger sein, aber man musste eben irgendwie über die Runden kommen.
Und egal was für krumme Dinge er schon gedreht hat, so ist der Türke ein beherzter Mensch. Seine Zunge trug er schon immer auf dem Herzen und wer ihn ein wenig kennt, der weiß dass er tatsächlich auch eine waschechte Dramaqueen sein kann - leidenschaftlich kann man ihn also auch nennen. Der junge Mann ist robust, reiselustig und ein toller Kamerad, der sich für nichts zu schade ist.



Partyyyy! Am 16. Februar wird es so richtig krachen! Allerdings in einer weniger wortwörtlichen Art und Weise wie beim Ball Drop an Silvester. Trotz der Unruhen und sich häufenden Demonstrationen von und gegen Mutanten entscheiden sich die Vorsitzenden von New York das alljährliche Mardi Gras dennoch zu feiern. Entlang der William Street findet eine große Parade statt mit allem, was man sich bei einem bunten Umzug vorstellen kann. Bereits am Nachmittag startet die große Fete in dem gewaltigen Haus mit der Nummer 150. Insbesondere die High Society tummelt sich dort, um das Spektakel auf der Straße zu beobachten.



